Turnierergebnisse

3.9.2018 Landesmeisterschaft mit Erfolgen für GTC-Paare

Zur Eröffnung der Herbstsaison veranstaltete der Hessische Tanzsportverband Landesmeisterschaften für 7 Klassen in den Latein-und Standardtänzen. Ausrichter war der TSC Rödermark.

Der GTC war mit 3 Paaren vertreten, die alle ihre eigenen, speziellen Erwartungen verwirklichen wollten. In der Klasse Senioren III B gingen Hilmar und Silke Müller, sowie Werner Knoop/Anett Rönnig an den Start und trafen in dem an diesem Tag teilnehmerstärksten Feld auf14 Konkurrenten, so dass Vor- und Zwischenrunde getanzt werden mussten um das Finale zu erreichen. Auf Grund der sehr guten Ergebnisse bei den letzten Turnieren hatten sich Müllers vorgenommen in den Wettbewerb um die Medaillen einzugreifen und so den bevorstehenden Aufstieg zu vollziehen. Knoop/Rönnig hatten eine lange Turnierpause hinter sich und wussten so nicht wo sie sich einordnen sollten und hofften, nicht schon in der Vorrunde hängen zu bleiben. Leistungsmäßig wurde das Feld von einem breiten Mittelfeld beherrscht, nur Müllers stachen von Beginn an hervor und zogen als einziges Paar mit der kompletten Zahl an Wertungskreuzen in das Finale ein. Für Knoop/Rönnig war die Überraschung groß als auch sie für das Finale aufgerufen wurden, wo sie dann einen couragierten Vortrag ablieferten und auf einem sehr guten Platz 4 landeten. Wie sich später heraus stellte wurde bei den Plätzen 2 bis 6 so unterschiedlich gewertet, dass oft eine einzige Wertung über die Platzierung entschied. So hätte es durchaus auch Platz 2 sein können, den sie auch in 2 Tänzen erzielten. Bei einem Paar dagegen war sich das Wertungsgericht einig, das waren Hilmar und Silke Müller, die für ihre an diesem Nachmittag überzeugende Leistung mit nahezu allen Bestnoten auf Platz 1 gewertet wurden. Damit wurden sie nicht nur Landesmeister, sondern konnten auch den Aufstieg in die A-Klasse vollziehen.

Mit einer nahezu identischen Teilnehmerzahl ging die Sonderklasse der Altersgruppe III an den Start, mit dabei Manfred und Traudel Dort. Nach der Premiere im vergangenen Jahr war dies ihre zweite Sonderklassenmeisterschaft. Sie verfügen jetzt über genügend Nationale und internationale Erfahrung um sich auch in einem solch leistungsstarken Feld einer Landesmeisterschaft zu behaupten. Die meisten ihrer Konkurrenten verfügen über Jahrzehnte lange Turniererfahrung und spielen die damit verbundene Routine auf dem Parkett auch aus. Insofern galt es für Dorts, deren Tanzkarriere vergleichsweise kurz ist, zunächst einmal die Zwischenrunde zu erreichen. Sie gingen dieses Vorhaben schwungvoll und mit viel Parkettübersicht an, so dass sie letztlich ihr Ziel erreichten und zur Zwischenrunde aufgerufen wurden. Hier war dann allerdings Schluss, zum Finaleinzug reichte es noch nicht. Damit verbunden ist auch die Qualifikation für den Deutschland-Pokal Ende diesen Monats in Hamburg.


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